Trinationale Kooperation Schule und Wirtschaft

Praktikant
Die Vorteile einer Kooperation mit der Nachbarschule kennen Sie als Unternehmer.

Aber reicht dies in einer Grenzregion aus?
Benötigen Sie nicht zusätzliche Kompetenzen in Ihrem Betrieb?
Personal mit Sprachkompetenz und interkulturellem betrieblichen Wissen?

TriProCom hat für den Oberrhein das Ziel gesetzt, ein trinationales Netzwerk Schulen und Unternehmen zur Förderung des interkulturellen und sprachlichen Praxisbezuges in der schulischen Ausbildung grenzüberschreitend aufzubauen.

Unterstützen Sie diesen Kompetenzerwerb für zukünftige Arbeitnehmer, durch Ihr Angebot:

Die Plätze stehen Jugendlichen aus dem Oberrheingebiet zur Verfügung, die im Rahmen ihrer schulischen Ausbildung im Ausland berufspraktische Einblicke gewinnen wollen. Für Informationen zum Ablauf dürfen wir Sie auf unser Merkblatt verweisen.
Vorteile für Ihr Unternehmen
Die Aufnahme eines Praktikanten bietet beteiligten Unternehmen die Chance:

  • sich als interessanten Ausbildungsbetrieb bekannt zu machen
  • qualifizierte und motivierte Jugendliche aus dem Nachbarland kennen zu lernen (potentielle Auszubildende)
  • bei Austauschen zwischen Ausbildungsbetrieben: grenzüberschreitenden Kontakt zu dynamischen Unternehmen aufzubauen - Netzwerk
  • interkulturelle Kompetenzen im eigenen Betrieb durch Kontakte zu ausländischen Jugendlichen zu fördern
  • mittel- und langfristig: qualifizierte Arbeitnehmer mit interkulturellen Kompetenzen auszubilden

Wie vergleichbar sind deutsche und französische Berufsabschlüsse?

2004 haben sich die Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland und des französischen Staates auf folgende Regelung geeinigt:

  • das französische Certificat d'Aptitudes Professionnelles (CAP) entspricht einer 2-jährigen deutschen dualen Berufsausbildung

  • das französische Brevet professionnel und das Baccalauréat Professionnel entsprechen einer 3 oder 3,5-jährigen dualen Berufsausbildung

Lesen Sie die Vereinbarung:

Sprachen im Unternehmen

Auf dem Weg zu einem unternehmerischen Sprachkonzept

Insbesondere in Grenzregionen wichtig: ein Sprachkonzept innerhalb des Unternehmens, das den Einsatz von unterschiedlichen Sprachen im betrieblichen Alltag regelt.
Das Konzept sollte festlegen, welche Dokumente in welchen Sprachen veröffentlicht werden, in welcher Sprache die Protokolle abgefasst werden und interne Verhandlungen und Gespräche geführt werden können. Es definiert aber auch die Verwendung von Sprachen gegenüber externen Dialogpartnern, wie z.B. das Sprachenangebot der Hotline, die Sprachenwahl für die Corporate Website, die Auswahl an Sprachen für den Jahresbericht oder die Beantwortung von Kunden- und Lieferantenkorrespondenz.
Ein Sprachkonzept sollte die folgenden Aspekte behandeln:
  • das benötigte Sprachprofil des Unternehmens
  • die Qualifikationen der Mitarbeitenden
  • die Sprachen in den relevanten Märkten und deren Bedeutung 
  • rechtliche und kulturelle Aspekte der Verwendung von Fremdsprachen
  • der Spracheneinsatz in der Kommunikation nach Aussen
  • der Spracheneinsatz in der Kommunikation nach Innen 
  • Tools und Hilfsmittel zur Umsetzung