Mit TriProCom zu Rémy nach Colmar - einer der letzten Drucker Frankeichs

Remy Colmar

In Begleitung von Frau Stockhausen und Frau Herrmann fuhren wir über den Rhein nach Colmar. Dort erwartete uns Rémy Bucciali schon in seinem Atelier im neu entstandenen Künstlerviertel. Nach der herzlichen Begrüßung erzählte uns Rémy etwas über seinen Beruf des Druckers, der leider vom Aussterben bedroht ist. Die digitale Technik verdrängt dieses Berufsbild und Rémy ist einer der letzten Drucker Frankreichs. Frau Herrmann übersetzte uns den französischen Vortrag ins Deutsche, sodass wir seinen Worten gut folgen konnten. Nach einer kurzen Besichtigung der Druckerei mit den mich beeindruckenden Ausstellungsstücken banden wir uns die Arbeitsschürzen um und legten los. Wir ritzten unsere mitgebrachten Entwürfe in die vorlackierten Kupferplatten und begannen den komplizierten Druckprozess. Unsere Lehrerinnen an der Seite von Rémy hielten ein waches Auge auf unsere Arbeiten. Beim Auftragen der Druckerfarbe mit der Walze auf die Kupferplatte wurden die Hände ganz schön schwarz. Oje, ob das wieder weggeht?", fragte ich mich. Das Beste kam zum Schluss, als wir an dem großen schwarzen Rad der Druckerpresse drehen durften und unsere Kunstdrucke zum Vorschein kamen.

Die wertvollen Papiere mit unseren Ergebnissen lagen am Ende zum Trocknen nebeneinander und machten uns alle sehr zufrieden mit unserer Leistung. Sogar Rémy lobte unsere Ausdauer und versprach, uns von jeder Platte noch eine zweite Druckauflage zu schenken.

Amina Khadir Klasse 8, Alemannenschule Hartheim (Werkrealschule)

Mit den Konditoren im Weihnachtswunderland Elsass

buches de Noel

Die Konditorei im Elsass ist besonders in der Weihnachtszeit interessant für unsere SchülerInnen. Mit der Pâtisserie-Fachgruppe der CFA in Colmar versuchen wir LehrerInnen, das Interesse für das jeweils andere Land und seine Produkte zu wecken.

 Am 27. 11. 2012 besuchten wir die CFA. In der Backstube erarbeiteten unsere SchülerInnen zusammen mit elsässischen Auszubildenden eine französische Spezialität, die „bûche de Noel“. Herr Vogel, der  französische Fachlehrer, erklärte uns, dass jede französische Familie zu Weihnachten diese gefüllte Biskuitrolle kaufe. Deutsche kennen diese Spezialität ebenso wenig wie Franzosen unseren Christstollen.

 Nach der gemeinsamen Fertigstellung der Bûches wurden sie von den SchülerInnen ausgarniert. Dabei konnten wir Lehrkräfte beobachten, wie sich die Teams aus je 2 Franzosen und 3 Deutschen auf Französisch, Deutsch oder mit Händen und Füßen verständigten. Zwei  deutsche Lehrlinge sprachen fließend französisch, so dass kaum Kommunikationsprobleme auftauchten. Als Reinhard Ruf, unser deutscher Fachlehrer, einen putzigen Nikolaus aus Marzipan knetete, konnten alle die Figur nacharbeiten und damit ihre bûche de Noel krönen. Voilà – ein deutsch-französisches Gemeinschaftswerk!

 Beim gemeinsamen Mittagessen, das in den Werkstätten der CFA für uns vorbereitet worden war, hatten wir Zeit, uns zu erholen und – auf welcher Sprache auch immer – miteinander zu reden. Dabei tauten die jungen Leute, die jeweils neben einem Nachbarn des anderen Landes saßen, zunehmend auf.

 Danach fuhren wir alle zusammen mit dem Freiburger Bus nach Gertwiller, um uns dort dem Thema „Lebkuchen“ zu widmen. Die Firma Fortwenger stellt traditionell Lebkuchen für ganz Frankreich bzw. „tout le monde“ her, die das ganze Jahr über verkauft werden. Der Produktion angeschlossen sind ein kleines Museum und ein Ladenverkauf. In der Vorweihnachtszeit entfaltet das sehr informativ und anschaulich gestaltete Museum seine ganze Anziehungskraft. Die üppige Dekoration in Verbindung mit den traditionsreichen Gebäcken schufen eine weihnachtliche Atmosphäre, der wir uns nicht entziehen konnten.

 Nachdem wir mit den Franzosen kleine Geschenke aus eigener Werkstatt ausgetauscht hatten, fuhren, wir zurück nach Freiburg, jeweils mit einer Bûche de Noel als Erinnerung. Der Bus wurde dankenswerterweise von TriProCom bezahlt, die Kosten für Mittagessen und Eintritt übernahm unser großzügiger französischer Gastgeber, die CFA.

Für das kommende Jahr vereinbarten wir mit den französischen Kollegen einen Gegenbesuch an der GLG. Auf dem gemeinsam erarbeiteten Programm stehen der Besuch der Firma K & U in Neuenburg und die gemeinsame Arbeit in der Werkstatt – wieder in französisch-deutschen Kleingruppen.

TriProCom beim Tag der offenen Tür des Regierungspräsidiums Freiburg

TOT Stand TPC
Am Samstag, 21.07.2012 fand der Tag der offenen Tür im Regierungspräsidium Freiburg statt. TriProCom war in der Abteilung "Fit für Europa" mit einem Informationsstand vertreten und informierte über die Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Mobilität. Zahlreiche Besucher nutzten das vielfältige Angebot.
Sehen Sie hier die Bildergalerie der Badischen Zeitung!

Grand succès avec les "Bremer Stadtmusikanten"

Bremer Stadtmusikanten
Les élèves de la section européenne de TCSS du Lycée du Rebberg à Mulhouse ont produit une animation destinée aux enfants du Kindergarten Bärenfels de Müllheim.
Le spectacle avait un grand succès et a renforcé les bonnes relations avec la structure partenaire. La joie des enfants et leur adhésion spontanée à chaque activité en font preuve.

Schüler der 9a der Matthias-von-Neuenburg-Realschule haben ein TriProCom Praktikum in unterschiedlichen Einrichtungen der Stadt Mulhouse absolviert. Lesen Sie hier einige Auszüge aus den Praktikumsberichten!

rapport de stage Neuenburg.pdf rapport de stage Neuenburg.pdf (276,7 kB)

Gewagt und gewonnen - Werkrealschüler machen ein TriProCom-Praktikum in Sélestat

praktikum sélestat
Vorbereitung auf den Beruf und seit Jahren im Zusatzunterricht Französisch-was liegt da näher als ein Praktikum im nahen Elsass? Sechs Werkrealschüler der 8. Klassen der Kastelbergschule in Waldkirch nahmen die Anregung gern auf und wagten sich für zwei Tage in unterschiedlichen Berufen ins Praktikum nach Sélestat. Sie erprobten ihre Französischkenntnisse im Office de Tourisme, in der Schreinerei Taglan, als Jugendbetreuer, in der Stadtgärtnerei und der städtischen KFZ-Werkstatt. Natürlich waren die Schüler bei diesem Abenteuer aufgeregt-ein Praktikum im Ausland in einer Fremdsprache, aber sie wurden für Ihren Mut belohnt und sehr freundlich empfangen. "Es war zwar anstrengend, aber lohnend, und wir würden es nochmal machen". Auch für die französischen Betreuer war es eine neue und positive Erfahrung. Sie waren zufrieden mit den deutschen Praktikanten und hätten diese gern länger in ihren Betrieben aufgenommen. "Sie können wiederkommen", hörten die Schüler zum Abschied. Ein besseres Lob gibt es wohl kaum!

Neuer Partner zum Lernen im Betrieb gefunden

PSI Schülerlabor
TriProCom freut sich, dass das Paul Scherr Institut sein Schülerlabor grenzüberschreitend für deutsche und französische Schüler öffnet. Zukünftig können nun Klassen aus beiden Ländern die Forschungseinrichtung nutzen, experimentieren, wissenschaftliche Berufe erkunden und das Institut besichtigen. Anfahrtskosten werden über TriProCom - Formular "Firmenbesichtigung" übernommen.
Zur Übersicht "Lernen im Betrieb"

Partnerschule gesucht?

Trischola
Seit Anfang des Schuljahres haben Sie die Möglichkeit über die Internet Seite Trischola der Oberrheinkonferenz und der Schulverwaltungen des Oberrheines Ihre Anfragen und Gesuche in einer Schulpartnerbörse zu veröffentlichen. Das Verfahren ist leicht: nach der Registrierung können Sie sich anmelden und Ihre Daten eigenständig eingeben, ändern und bei Bedarf löschen.

Blick hinter die Kulissen mit TriProCom

Die Schüler im RAMADA Hotel
Schüler der Angell Akademie mit Schwepunkt Hotellerie aus Freiburg fuhren mit Unterstützung von TriProCom nach Basel, um dort das Airport Design Hotel und das Ramada Plaza Hotel zu besichtigen. Im Airport Hotel wurde die Schulklasse mit einem Begrüßungsdrink empfangen. Anschließend wurden die unterschiedlichen Kategorien der Hotelzimmer, das Konferenz- und Businesszentrum und das hoteleigene Fitness Center mit Spa-Bereich besichtigt. Im Ramada Plaza Hotel wurden die Schüler von Hoteldirektorin Petra Emmel durch den gesamten Hotelkomplex geführt und erhielten interessante Einblicke in die Arbeit vor Ort.
Die Schüler des BK mit Schwerpunkt Tourismus hatten Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg zu werfen. Frau Sturzenegger vom Marketing des Flughafens führte die Schüler durch das Flughafengelände und gab neben vielen fachspezifischen Erklärungen auch Informationen über angeflogene Destinationen und Zielgruppen des EuroAirports.
Der Blick über die Grenze ins Nachbarland und hinter die Kulissen war für die Schüler eine beeindruckende und nachhaltig interkulturelle Erfahrung, die Fahrt nach Basel also ein voller Erfolg!

Lehrerfortbildung mit Betriebsbesichtigung

Bild gruppe werkstatt
Die Gruppe in der Werkstatt
Eine gemischte Gruppe von Lehrern aus Baden-Württemberg hat die Produktionsstätten des Möbelherstellers TAGLAN im Elsass besichtigen dürfen.
Die Lehrer konnten Einblicke in die Abläufe und Anforderungen an einen modernen Schreinereibetrieb erhalten. Monsieur Taglan gab ebenfalls Auskunft darüber, nach welchen Kriterien der Betrieb seine Auszubildenden auswählt. Wichtig ist das Engagement jedes Einzelnen, Geschick und die Liebe für den Beruf - Gründe weshalb Taglan dual im CFA ausbildet - eher eine Rarität in Frankreich.
Im Anschluss haben die Pädagogen Methoden und Ansätze zur Verwendung des Gesehenen im Unterricht gesammelt, einer praktischen Umsetzung von Betriebsbesichtigungen im Nachbarland steht nun nichts mehr im Weg -bon voyage!

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