Leitfaden "Grenzüberschreitendes Unterrichten" auf den Weg gebracht

Das Team
Deutsch-Französische Arbeitsgruppe

Rund um das TriProCom Team Ginette Kirchmeyer, Isabelle Wolf und Jutta Wink hat am 7. und 8. Oktober 2008 ein deutsch-französisches Expertenteam bestehend aus 10 Fremdsprachen- und Fachlehrern der beruflichen Fächer mit der Redaktion einer Handreichung zum grenzüberschreitenden Unterrichten begonnen.


Getreu dem Motto, nicht jeder muss das Rad neu erfinden, bietet die Handreichung Hilfestellung zur Organisation von Projekten, deren Integration in das schulische Curriculum, Tipps und Hinweise zu finanziellen Aspekten und nicht zu letzt Überzeugungshilfen sowie praktische Beispiele für die Umsetzung.

Im Zentrum der Handreichung steht das von der Akademie der Beruflichen Bildung seit 2006 entwickelte Modell des grenzüberschreitenden Unterrichtens nach den Vorgaben der nationalen Bildungspläne.

Einzelne Module der deutschen und französischen Berufsausbildung ähneln sich inhaltlich so sehr, so dass sie sich als Inhalte für Schülerbegegnungen in idealer Weise anbieten.

Im nationalen Unterricht erworbenes berufliches Fachwissen wird in der Kooperation mit dem Nachbarland vertieft und erweitert, so dass der berufliche Mehrwert der Begegnung für die Schülerinnen und Schüler transparent wird.

Beispielsweise können Auszubildende im Konditorhandwerk gemeinsam mit ihrem französischen oder schweizer Partner das Thema "Nougat Herstellung" erarbeiten und dabei ihre nationalen Kenntnisse um neues Fachwissen erweitern. Der Begriff "Nougat" ist in Deutschland und Frankreich nämlich nicht identisch: französisches Nougat ist weiß, hart und mit Mandeln, während deutsches Nougat schokoladig und weich ist. Lächelnd

 

Durch den direkten Bezug zu ihrem Beruf erkennen Schülerinnen und Schüler den Mehrwert von Mobilität und Fremdsprachenerwerbfür ihren individuellen Werdegang, denn beides sind wichtige Qualifikationen in einem immer stärker internationalisierten Umfeld.

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